Wir schließen – aber nur den Blog

12/10/2011

Liebe Blogleser!

Wir haben beschlossen, unser Blog-Schätzchen zu schließen, um uns mehr auf die FIDENA-facebook-Aktivitäten konzentrieren zu können.

Heißt also einerseits oooooooooooh wie schade, bedeutet aber andererseits, dass sich nun alles (und noch mehr) auf der facebook Seite „Fidena-Portal“ finden lässt.
Link:

Und zum finalen Stöbern geben wir dem Blog noch ein paar Gnadentage, bevor er von dannen geht.

Also treffen wir uns ab nächster Woche bei facebook?! Das wäre schön…!

Advertisements

Drei Tage voller Schätze im Rausch – FIDENA 2011

07/10/2011

Bei strahlendstem Wetter ist die FIDENA 2011 am letzten Wochenende über die Bühne gegangen – naja, besser quer durch die City, rund im Weitmarer Schlosspark und auf der Feiermeile Prinz-Regent-Theater/Zeche 1.

„Nur“ drei Tage, die unvergleichlich spannend, aufregend und mal ganz anders für uns waren.
Vor allem die Kunstcaches, die Schnitzeljagden, waren eine großen Herausforderung. Das hat man davon, wenn man wie so gerne neue Wege geht und experimentellen Mut beweist – viel Arbeit, große Nervenanspannung, aber zum Schluss grandiose Kunst/Theatererlebnisse der besonderen Art.
Die Presseberichte zeigen es, dafür lohnt sich ein Blick auf die FIDENA-facebook Seite unter:

http://www.facebook.com/pages/Fidena-Portal/190http://www.facebook.com/pages/Fidena-Portal/190917367613195?ref=ts917367613195?ref=ts

An dieser Stelle nochmal einen ganz herzlichen Dank an die unermüdlichen Helferlein, die nicht nur gewerkelt, gebaut und getüftelt haben, sondern auch mit tollen Ideen und künstlerischem Einsatz wesentlich zum Gelingen der ganzen Nummern beigetragen haben.
Mona, Sara, Uli, Yvonne, Jana, Susanne, Lukka, Benjamin, Anica, ihr wisst, wer gemeint ist!

Und für alle, die aus irgendwelchen, natürlich unentschuldbaren Gründen nicht kunstcachen konnten, hier noch die aktuelle Ankündigung, dass es für den Cache (oder besser: Trip) von Bruno Pilz eine Wiederholung geben wird bei der nächsten FIDENA im Mai 2012.  Alice im Weitmarland reloaded…

FIDENA und die neuen Pfade…

29/09/2011

Wenn das keinen Appetit macht…

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Merkwuerdige-Wege-durch-die-Stadt-id5109970.html

Kunstschätze unter uns

26/09/2011

 

Die letzten Tage vor der diesjährigen kleinen – aber oho! – FIDENA-Ausgabe stecken voller aufregender Vorbereitungen rund um KUNSTCACHE, KUNSTPIEP und KUNSTRAUSCH.
Vor allem in den KUNSTCACHE-Werkstätten wird getüftelt und gekünstelt was der Zeug hält. Denn immerhin stehen dort drei Weltpremieren in den Startlöchern…
Wir dürfen zwar eigentlich nix verraten, aber ein kleiner Blick durch das Schlüsselloch zu Florian Feisel und dem Cache 2 „MEMO – Finde das Dings, bekämpfe den Bums“… darf sein, oder?!

(Foto mit freundlicher Genehmigung von Ronny von Wangenheim/Ruhrnachrichten)

Doku zu King Kongo

25/07/2011

Fast ein Jahr ist es her, dass die kongolesischen Jugendlichen aus dem Espace Masolo aus Kinshasa ihre fulminate Uraufführung von KING KONGO bei der FIDENA 201 auf die Bühne gebracht haben.

Besagte Bühne war der Boden der aktuell außer Dienst gesetzten Christ-König-Kirche in Bochum, die nun das Domizil für ungewöhnliche Kunsterlebnisse darstellt.

Ob Theateraufführung, Lesung, Ausstellung, Installation – in diesem außergewöhnlichen Rahmen bekamen (und bekommen) künstlerische Events ein ganz besonderes Zuhause.

Was im Kulturhauptstadtjahr 2010 alles bei K.I.C.K. (Kunst in Christ König) gelaufen ist, dokumentierte Ralf Brisi – und das absolut sehenswert!

Für seinen interessanten und sehr gut gemachten Bericht über KING KONGO sind wir ihm sehr dankbar – also unbedingt reinschauen:

http://www.wandlung-kick2010.de/filme_html/kingkongo.html

Und natürlich anschließend auch die anderen Berichte ansehen!

Wer suchet, der findet – Kunst!

05/07/2011

Mittlerweile nimmt die FIDENA 2011 mit ihrem Dreiklang KUNSTPIEP – KUNSTCACHE – KUNSTRAUSCH immer mehr Gestalt an.

Der KUNSTPIEP-Wettbewerb läuft, und es kann sich fleißig beworben werden um den mit 2000 Euro dotierten Preis für Medienkunst. Wir freuen uns über bereits eingegangene Beiträge und sind schon ganz gespannt, welch großartige Palette da wohl zusammenkommen mag…

In Sachen KUNSTCACHE hat sich der Figurentheaterkünstler und bekennende Digitalmedien-Freak Florian Feisel in die Karten schauen lassen und ein wenig über seine Pläne, Hintergründe, spezielle Herausforderungen etc. geplaudert.

Das äußerst interessante Interview mit der Bochumer Kulturjournalistin Ronny von Wangenheim unter:

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Festivalmacher-veranstalten-Schatzsuche;art932,1334915

Unsere Ritu is going home

05/07/2011

Nach fast vier Wochen erlebnisreichem Aufenthalt verabschiedet sich unsere Stipendiatin Ritu heute und fliegt zurück nach Indien. Nach eigenen Angaben verlässt sie uns mit einem lachenden Auge (back to family!) und einem weinenden Auge (it has been a lovely time).

Wir wünschen ihr eine gute Heimreise und freuen uns schon auf mails from India!!!

Und so ganz ohne Folgen wird ihr Besuch auch nicht bleiben… Neben schönen Erinnerungen an nette Gespräche hinterlässt sie uns ihre Berichte über das Festival in Magdeburg und den Besuch in Berlin. Demnächst zu lesen auf http://www.fidena.de!

Unsere Ritu in den news

01/07/2011

Eine äußerst sympathische und zudem lebendige Begegnung zwischen Ritu und Ronny von Wangenheim (Kulturredakteurin der Ruhr-Nachrichten Bochum) führte zu dem folgenden nette Artikel:

Ruhrnachrichten, 1. Juli 2011

Unsere Ritu on tour

29/06/2011
Wer glaubt, dass unsere liebe Stipendiatin Rituparna Bhattacharya nur in, über und (am Ende des Tages) neben den Büchern der Bibliothek hängt, der  solle mal einen Blick auf den folgenden netten Artikel aus dem  „Naumburger Tageblatt“ vom 24.06.11 werfen:

Anlässlich ihres Aufenthaltes beim Magdeburger Figurentheater-Festival „Blickwechsel“ lernte Ritu die Intendantin des Naumburger Theaters, Susanne Schulz, kennen, die den indischen Gast spontan nach Naumburg einlud.
Zusammen besuchten sie eine Probe der TanzTheaterFigurenPerformance “Lichtschattentänzer” in der Regie von Anne-Kathrin Klatt im restaurierten Garten des Naumburger Doms und lernten sich und ihre Theatererfahrungen gegenseitig kennen.
Und was Ritu sonst noch so auf ihren Reisen erlebte, wird sie demnächst auf http://www.fidena.de als Beitrag veröffentlichen.
Link dazu folgt!

Wir haben Besuch!

17/06/2011

Herzlich willkommen!

Seit vorgestern können wir uns über netten Zuwachs im Forum freuen:

Für drei Wochen wird die indische Theaterlehrerin Rituparna Bhattachary aus Bangalore unsere Bilbiothek durchforsten,  das Archiv durchkämmen, sämtliche Videos sichten und uns mit (fachlichen) Fragen bombardieren.
Dazu wird sie das Festival „Blickwechsel“ in Magdeburg besuchen und zu den Tagen der Hochschule nach Berlin fahren, außerdem das Ruhrgebiet kulturell erforschen und hoffentlich ganz viel Schönes erleben.

Und wir freuen uns auf interessante Berichte made in India! Wir wissen schon einiges über indisches Frühstück, hinduistische Namensgebung, asiatische Reisegewohnheiten und –  Elefanten.
Man sieht, der kulturelle Austausch funktioniert prima…

Berliner Studis in der Schaubude

09/06/2011

 Tage der Hochschule 2011!

Wie immer ein interessantes Programm, was die Berliner Studis in der Schaubude präsentieren!

Noch einen Koffer in Berlin?! Die beste Gelegenheit, ihn abzuholen und dabei Werkschau zu betreiben…

TAGE DER HOCHSCHULE 2011
ABT. PUPPENSPIELKUNST DER
HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST »ERNST BUSCH« BERLIN
23. bis 25. JUNI 2011 IN DER SCHAUBUDE BERLIN

PROGRAMM Stand: 07.06.2011

 

Donnerstag  23.06.

20 Uhr         Gesang (II. Stj.)
Leitung: Becker / Siepmann / Ihme

21 Uhr         Handpuppe – Vordiplom von Magdalena Roth (III. Stj.)

»Wer zuletzt (noch) lacht«

Nackte Männer in Kisten, doppelt gestorbene Leichen, ein rosafarbener Hammer und ein Morgen auf dem Acker… Eine Ungeheuerlichkeit frei nach dem Märchen »Der kleine und der große Klaus« von Hans Christian Andersen.

Regie: Leonhard Schubert (II. Stj.)

Spiel: Magdalena Roth (III. Stj.), Florian Kräuter (II. Stj.)

Szenografie: Magdalena Roth + Ensemble

 

22.20 Uhr      Szenenstudium Maske (I. Stj.)

Die Kammerorchesterprobe – CLOWNERIE«

… mit der wohl kleinsten Maske, der roten Nase.
Miniaturen über den alltäglichen Wahnsinn, sich treu zu bleiben…
Leitung: Annette Gleichmann
Spiel: Heinrich Bennke, Tobias Eisenkrämer, Julian Jarnoth Steinberg, Myriam Rossbach

23.05 Uhr     Animationsfilme (III. Stj.)

Freitag 24.06.

20 Uhr         Gesang (I. Stj.)
Leitung: Frank Becker

20.30 Uhr      Szenenstudium Handpuppe (II. Stj.)
»Die Frau von Vorgestern«
Ein rasant gespieltes, tragikomisches Handpuppenstück frei nach Motiven von Roland Schimmelpfennig
Vor 24 Jahren versprach Frank seiner Romy die ewige Liebe, so sagt sie. Heute steht sie vor seiner Tür, die Frau von vorgestern, um dieses Liebesversprechen einzufordern. Einen Tag bevor Frank mit seiner Familie auszuwandern plant, soll er alles aufgeben. Denn Romy verlangt die Auslöschung dieser 24 Jahre, in denen Frank sie vergessen hatte. Auch Andi bekommt das am eigenen Leib zu spüren, als er seiner Freundin Tina ebenfalls zum Abschied ewige Liebe schwört.
Leitung: Prof. Melanie Sowa
Spiel: Freda Winter, Johannes Everard, Christoph Levermann, Karoline Vogel

21.30 Uhr      Gesang (Studierende des I. Stj.)
Leitung: Frank Becker

22 Uhr         Szenenstudium Maske (I. Stj.)

»Die Szene ist Troja«

Lustvolle Totenvögel thronen über dem Schlachtfeld und harren auf Nahrung…
Mit Stirnmasken geben die Studenten des I. Studienjahres den Figuren ihren tierischen Ausdruck…
Leitung: Prof. Astrid Griesbach
Spiel: Szu-Ni Wen, Richard Barborka, Max Howitz

22.35 Uhr      Animationsfilme (III. Stj.)


Samstag 25.06.

20 Uhr            Studioinszenierung Objekttheater (III./IV. Stj.)

»Hinter der Haut«

Ein Versuch, sich mittels Objekten dem Märchen »Eselshaut« von Charles Perrault anzunähern, denn »Objekte sind Erinnerungsstaubsauger«, so Christian Carrignon.
Leitung: Christian Carrignon und Katy Deville (Théâtre de Cuisine, Marseille)
Spiel: Sophie Bartels und Emilie Jedwab-Wroclawski (IV. Stj. der HfS »Ernst Busch«, Abt. Puppenspielkunst); Kadri Kalda (IV. Stj. der Turku Arts Academy, Finnland); Laura Oppenhäuser und Stefan Wenzel (III. Stj. der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater); Julia Struwe (IV. Stj. der HfS »Ernst Busch«, Abt. Puppenspielkunst und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater)

Karten für den Gesamtabend: 9,50 €, ermäßigt 6,- €
Wir bitten um vorherige Kartenreservierung unter 030.4234314 oder per E-Mail unter ticket@schaubude-berlin.de.

SCHAUBUDE BERLIN

Theater. PuppenFigurenObjekte

Greifswalder Str. 81-84

10405 Berlin

Tel. 030.4234314

www.schaubude-berlin.de

Lovefuckers im FFT

27/05/2011

Ein wichtiger Hinwfür das Wochenende! Noch heute abend sind die Berliner „Lovefuckers“ im FFT in Düsseldorf zu sehen, nicht verpassen!

Sie spielen im Rahmen des FREISCHWIMMER Festivals 2011, bei dem es noch viele weitere höchst interessante Inszenierungen zu sehen sind.

Lovefuckers

King of the Kings

Freischwimmer
26.5. | 19 Uhr | FFT Kammerspiele Tickets
27.5. | 19 Uhr | FFT Kammerspiele Tickets
Preise

„Die Zeit ist reif für einen Politthriller über Muammar al-Gaddafi!“, stellten die Berliner Lovefuckers bereits vor mehreren Wochen fest. Die politischen Tagesereignisse in Libyen zeigen, wie brandaktuell das Thema tatsächlich ist! Gaddafis Zeit sei abgelaufen, er wirke irre, wirr, weltfremd und habe schon lange die Kontrolle verloren, titelt die Presse in den letzten Tagen weltweit. Die Lovefuckers untersuchen nun den exzentrischen, selbsternannten „Revolutionsführer“, dessen öffentliche Auftritte nicht erst seit kurzem bizarr anmuten. Gaddafis Ambitionen waren schon immer gigantisch: er wollte die Monarchie mit dem Sozialismus zusammen bringen und davon die ganze Welt überzeugen. Aus Afrika wollte er einen starken islamisch-sozialistischen Staat machen, mit sich als König. Gaddafi ist Politiker, Dichter, Visionär und weiß sich öffentlich zu inszenieren. Seine Dolmetscher brachte er regelmäßig an den Rande des Nervenzusammenbruchs, zerriss die UN-Charta, kritzelte auf den Vorsitzenden-Stuhl „Wir sind hier“ und differenziert zwischen „Heiligem Krieg“ und Terrorismus. Gaddafi hat sich über die letzten Jahre zu einer gruseligen, politischen Pop-Ikone gemausert. Die Lovefuckers bemächtigen sich Gaddafis Inszenierungskunst und zeigen ihn theatral, ambivalent, konfliktreich und umstritten.

Die Lovefuckers sind die beiden Puppenspielerinnen Anna Menzel und Ivana Sajević. Die beiden verbindet das unbändige Interesse an abgründigen Themen, und sie haben es sich zum Ziel gesetzt, auch im Abgrund, wo alles krankt, noch nach Liebe zu suchen und dem ganzen Dreck ein bisschen Glanz zu verleihen. Ihre erste Produktion war „Pieps! Du kleiner Vogel!“, eine Musiktrashshow mit Puppen über und mit Serienmördern. Mit erweitertem Team widmen sich die Lovefuckers in „KING OF THE KINGS“ der diktatorischen Polit- Pop-Ikone Gaddafi.

Political thriller, puppets, music, action, video clips and revolution! Months ago the Berlin Lovefuckers decided that is was time for a performance about Muammar al-Gaddafi, not knowing how up to date their topic would be. King of the Kings examines the self-proclaimed “revolutionary leader” whose ideas and actions have always been bizarre. Over the years Gaddafi has become a scary political pop icon. The Lovefuckers utilize his own art of staging and show him to be theatrical, ambivalent, provoking and controversial.

Konzept & Regie: Ivana Sajević, DarstellerInnen & PuppenspielerInnen: Anna Menzel, Annemie Twardawa, Nils Zapfe, Dennis Katzmann, Bühne: Basti Valk, Puppen: Dorit Agater, Kostüm: Sasha Matteucci, Musik: Yujiro Akihiro, Videoclips: Christoph Kube Gefördert aus Mitteln der Allianz Kulturstiftung im Rahmen der Aktion KulturAllianzen / http://www.kothe-christ.de. Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Abteilung Puppenspielkunst.

19. – 28.5. | FFT Juta, FFT Kammerspiele, Stadtraum

Irgendwann gegen Ende des letzten Jahrtausends wurde es plötzlich möglich, die starren Grenzen des heimischen Sofas auf digitalem Wege zu durchbrechen. Damals konnte und wollte keiner ahnen, dass sich mit dieser Verflüssigung des Übergangs von Privatem und Öffentlichem die Welt in eine überdimensionale Häkeldecke verwandeln würde, an deren unförmiger wie rasender Erweiterung sich mittlerweile jeder beteiligen kann. Gemeinsam mit Obama, Greenpeace und der Deutschen Bank twittern, bloggen, posten und talken wir uns um den Verstand und wissen dabei vor lauter Freundschaftsanfragen nicht mehr, mit wem sich wer über was überhaupt noch streiten sollte.

Freischwimmer 2011 hat junge Theatermacher eingeladen, sich mit diesem „Rückzug ins Öffentliche“ auseinanderzusetzen. Die sieben internationalen Performance- und Theaterprojekte des reisenden Festivals begegnen der wachsenden persönlichen und gesellschaftlichen Indifferenz mit exemplarischen Landgewinnungsversuchen. Die kuschelige WohlfühlatmosphaÅNre lokaler Netzwerke wird mit der physischen Präsenz theatraler Konfrontation verbunden. Freischwimmer 2011 macht damit die verlockend- diffuse Grenzenlosigkeit des Theaters zum Schauplatz für aktuelle Konturenbildung.

Weitere Infos unter

http://www.forum-freies-theater.de/programm040506/freischwimmerfft.html

Puppen-Power meisterhaft

19/05/2011

Der unbestrittene „Master of Puppets“, Neville Tranter, ist zu Gast im Bochumer Figurentheater-Kolleg, um ein wenig von seinem Können weiterzugeben. Zwischen all den Auftritten bei internationalen Festivals nimmt er sich eine Woche Zeit für interessierte Spieler und willige Schüler.

Ein absolute Gelegenheit, dem Puppenpapst nahe zu sein und zu lauschen!
Also:  Chance nutzen und an fünf Tagen für’s Leben und Spielen lernen…

The Power of the Puppet –
Die Puppe als Schauspieler

Dozent Neville Tranter

Datum 20.06. – 24.06.2011

Mo-Fr 9.30-16.30 Uhr Kursgebühren € 220,-

In diesem Workshop erfahren die TeilnehmerInnen, wie Leben in eine Puppe gebracht werden kann, um mit ihr auf der Bühne zu arbeiten. Kurze dramatische Studien werden gemacht und Spielsituationen kreiert. Die Teilnehmenden interagieren nicht nur mit der Puppe, sondern auch untereinander beim Entwickeln von Spielszenen. Puppen müssen nicht, können jedoch gerne mitgebracht werden. Der Dozent bringt eine spezielle Übungsfigur mit.
Bitte mitbringen ein einfaches Musikinstrument (Flöte, Rhythmusinstrument…..), einen kurzen Monolog eines Theaterstücks, ein Gedicht oder Lied.

Weitere Infos und Anmeldung unter:

Figurentheater-Kolleg Bochum
Hohe Eiche 27
44892 Bochum
0234 – 284080
info@figurentheater-kolleg.de
http://www.figurentheater-kolleg.de

Bald geht es los…

18/05/2011

Noch zwei Wochen bis zum Start des Kunstpiep-Wettbewerbs:

Vom 1. Juni bis 10. August 2011 können Beiträge für den außergewöhnlichen Wettbewerb für Medienkunst ins Portal unter http://www.fidena.de eingestellt werden.

Wir freuen uns auf spannende Piep-Shows!

Die detaillierten Ausschreibungsmodalitäten unter:
http://www.fidena.de/home/kunstpiep/mn_2

Nicht verpassen – der preisgekrönte „Große Saal“ im PRT

12/05/2011

Ein heißer Tipp für eine wunderbare – just bei „Westwind“ ausgezeichnete – Inszenierung des Theaters mini-art, die am Sonntag (15. Mai 2011)  im Bochumer Prinz-Regent-Theater zu sehen ist:

   Der Große Saal

     Theater mini-art

Nach dem Roman von Jacoba van Velde
Für die Bühne bearbeitet von Sjef van der Linden und Rinus Knobel
(für ein Publikum ab 14 Jahren)

Regie: Rinus Knobel
mit: Crischa Ohler , Sjef van der Linden

Das Stück thematisiert das Aufeinanderprallen der Lebensentwürfe zweier Generationen und die Einsamkeit des Altwerdens in einer Gesellschaft, die diesem Prozess hilflos gegenüber steht.

Es spielt in den 50-er Jahren im ‘kleinen Saal’ eines niederländischen Altenheimes. Unabänderlich wartet der ‘große Saal’, die letzte Station. Während die alte Geertruide van der Veen auf ihr Leben zurückblickt und sich ängstlich fragt, was auf sie zukommt, erzählt ihre Tochter Helena die Geschichte aus ihrer Perspektive. Sie ist zerrissen vom Schuldgefühl, ihre Mutter dort in diesem Heim zu lassen und dem Wunsch, sie zu sich zu nehmen. In der Unabänderlichkeit dieser Situation liegen Komik, Rührung und Ernst dicht beieinander.

Das Stück ist eine Einladung zu einem generationsübergreifenden Dialog, es ist ein historisches Dokument und gleichzeitig brennend aktuell. Die Würde des Altwerdens und Altseins ist ein Thema, das von immer größerer Bedeutung ist. Fragen dazu werden immer dringender und unausweichlich.

Karten und weitere Infos unter 0234 / 77 11 17, http://www.prinzregentheater.de